Poker ist für einige Menschen faszinierend. Für andere Menschen ist Poker langweilig oder unbekannt. Wer vom Pokerspiel angesteckt und begeistert ist, der ist dies nicht ohne Grund. Poker ist vielfältig wie das Leben selbst. Poker ist facettenreich und man kann es ganz unterschiedlich spielen.
Viele spielen Poker mehr oder weniger als reines Glücksspiel wie z.B. Roulette. Sie hoffen darauf, die richtigen bzw. einfach nur bessere Karten als ihre Mitspieler zu bekommen, und im Zweifelsfall haben sie eben Glück. Wer so spielt überschätzt die Rolle des Glücks und unterschätzt dabei seine eigenen Möglichkeiten. Andere versuchen, Poker als Strategiespiel ähnlich wie Schach zu verstehen, und glauben, dass sie selbst quasi die Figuren alleine in der Hand haben. Durch die Kenntnis von Wahrscheinlichkeitsrechnung, Beherrschung der eigenen Körpersprache, dem aufmerksamen Beobachten der Mitspieler und geschicktem taktischem Setzen und Bluffen glauben die Spieler komplett Herr über das Spiel und ihr Schicksal werden zu können. Hier werden jedoch die eigenen Möglichkeiten überschätzt und die Rolle des Zufalls wird unterschätzt.
Poker ist wie das richtige Leben. Hat man Pech, so nützt es auch nichts, alles „richtig“ zu machen, und selbst wer so gut wie alles „falsch“ macht, kann mit viel Glück doch zum (zwischenzeitlichen) Sieger werden. Das Leben ist begrenzt und gerade auch dies macht es besonders. Zwischen Glück und Geschick, Konzentration und Selbstbeherrschung, Aufmerksamkeit und spielerischer Lebensfreude, Kreativität und Beweglichkeit befinden sich unendlich viele Facetten -Schicksale- menschlichen Lebens.
Das Pokerspiel ist schwer allumfassend zu beschreiben. Wie Wissenschaft und Kunst ist es ein Abenteuer, das am Besten keine Grenzen akzeptiert und hier soll der Versuch unternommen werden, auf künstlerische Weise, Situationen des Lebens, eine Beschreibung und einen Ausdruck zu verleihen. Geht es beim Poker darum, auf eine spielerische Art und Weise sich mit sich selbst, seiner Umwelt und diversen Situationen des Lebens auseinanderzusetzen, so hat die Kunst darüber hinaus noch ein weiteres Ziel: die Kunst möchte hinterfragen – am Rande von Moral und Selbstverständlichem entlang auf Unebenheiten und Brüche aufmerksam machen, Spiegel vorhalten, Freude wecken aber vielleicht auch Erschrecken und andere Gefühle hervorrufen.
Im Gegensatz zu Poker ist Kunst kreativ. Kunst versucht, Neues zu erschaffen, neu zu interpretieren. Auch geht es darum, manches Geheimnis zu lüften, Deckmäntel beiseite zu ziehen, Blickwinkel auf das Leben zu offenbaren, die ansonsten eher verdeckt scheinen. Das Pokerspiel offenbart ebenfalls Einblicke, ermöglicht Selbstreflektion und Gefühlssensationen und gerade im Zusammenspiel entstehen so vielleicht Poker-Kunstwerke, die sowohl Pokerspielern das Leben als auch anderen Menschen vielleicht das eigene „Pokerspiel“ ihres Lebens näher zubringen vermögen.
Um nun die Betrachter in ihrer Rolle des durch ihre Wahrnehmung Mitgestaltenden ernst zu nehmen, haben wir auf Titel zu den Bildern gänzlich verzichtet. Stattdessen wollen wir die Betrachter dazu anregen, ihre Eindrücke selbst in Worte zu kleiden. Fühlen Sie sich eingeladen, den Bildern Ihre ganz persönlichen Titel zu geben oder aber den Ziffern der Titel die entsprechenden Titel wie im Quiz vorgegeben zuzuordnen.
Und nun viele Eindrücke und viel Freude mit den 13 Pokerbildern in der GALERIE, bzw. viel Spaß beim Versuch des Zuordnens von Bildernamen im QUIZ!
kann man ihre bilder auch real sehen?
Es ist noch nicht klar, wo und wann wir die Bilder live austellen werden. Wahrscheinlich irgendwann in Berlin. Es wird hier rechtzeitig bekanntgegeben werden.